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Allgemeine Eigenschaften

Der Centauri Shop ist eine seit 25 Jahren auf Basis jeweils aktueller Microsoft Technologie bei Centauri für die jeweils aktuell auftretenden B2B eCommerce Szenarien entwickelte Lösung, deren Anforderungen aus dem laufenden Betrieb mit führenden Industrie- und Handelsunternehmen umgesetzt wurden. Dazu gehören neben dem B2B Online-Shop mit üblichen Funktionen auch Schnittstellen zum Senden und Empfangen von Bestellungen, Lieferscheinen und Rechnungen an z.B. SAP und die Kommunikation mit Plattformen wie SAP ARIBA, CLEVERCURE, DIG NEWTRON, MEPLATO, MERCATEO, uvm.

Ausgerichtet auf B2B

Obwohl mit der Software auch einige B2C Projekte umgesetzt wurden, spezialisiert sich der Centauri Online Shop auf B2B.

Nicht jeder Geschäftskunde fällt in das B2B Szenario. Viele kleine Geschäftskunden, in denen der Chef auch der Einkäufer ist, fallen eher in ein B2C Szenario.

B2C

B2B

Anonyme Kunden aus dem Internet

Bekannte Kunden, mit bestehenden Kundennummern, Konzernkonditionen, etc.

Ein Kunde ist eine Privatperson oder ein Sammelaccount für die Firma (gleicher Login von allen Mitarbeitern benutzt)

Der Kunde/Shop-Anmeldung ist ein Mitarbeiter einer Firma, der organisatorisch anderen Mitarbeitern/Shop-Anmeldungen untergeordnet ist und Daten (z.B. Bestellungen, Preise) mit ihnen teilt.

Umfangreiches Sortiment und die Absicht neue Produkte beim Kunden anzubieten

Eingeschränktes, verhandeltes Sortiment und Sperren, um den Kauf anderer Produkte im Shop zu verhindern. Oft Benutzerabhängig (z.B. Einkauf/normaler Mitarbeiter).

nur ein Preis, eventuell in Listenpreis, Aktionspreis, bisheriger Preis

Jeder Kunde hat eigene Preise. Im Extremfall für jeden Artikel.

Wegen Endkunden standardmäßig Preise inklusive USt angezeigt.

Immer exklusive USt. Preise.

Mechanismen, um den Kunden möglichst lange auf der Seite zu halten.

Mechanismen, um dem Einkauf in möglichst kurzer Zeit zu ermöglichen (Prozesskosten des Kunden!)

AB/Lieferaviso/Rechnung per Mail

AB/Lieferaviso/Rechnung per XML (SAP IDOC, etc.)

Preis des Produkts ist entscheidend. Dafür gibt es Preisfilter, und Sortierung nach dem Preis.

Kosten für den gesamten Beschaffungsvorgang (End to End ) sind entscheidend. Dafür gibt es Punchout Kataloge (automatisches Anlegen der Bestellung), XML Lieferscheine und Rechnungen (automatisches Rechnungsclearing), etc.

Anstelle von Preisfiltern gibt es Budgetgrenzen und Freigabeprozesse.

Jeder kann sofort einkaufen.

Freischaltprozess mit Einrichtung von Konditionen. Eventuell mit Abstimmung von Sortiment, automatischen Prozessen, etc.

Rechnungs- und Lieferadresse frei wählbar

Rechnungsadresse durch Buchhaltung vordefiniert.

Zahlung per Online-Payments. Rechnung ist die Ausnahme.

Rechnung ist typisches Zahlungsmittel. Kauf über Leasing o.ä. Pay per Use Verfahren.

Ein Warenkorb eine Bestellung

Warenkörbe sind nicht immer Bestellungen - oft auch nur eine Anfrage/Angebot/Bestellanforderung.

Einbindung von Social Media o.a. usercreated Content. Datenschutzthemen bzgl. Personendaten.

Keine Einbindung von externen Marketing Plattformen. Oft sind diese Server gesperrte Server. Keine Datenspuren von internen Prozessen bei Dritten.

Marketing per Newsletter, Info-Mails, etc.

Nur Mails zu Bestellstatus. Weitere Mails sind vom Arbeitgeber an die Firmenadresse unerwünscht

Suchtechnik im Fokus, um aus großen Sortiment den gewünschten Artikel zu finden

Mechanismen zur Wiederbestellung bekannter Artikel

B2C Shops für B2B Funktionen

Viele Digital Natives verwenden in ihren Jobs Online-Shop Kenntnisse aus ihrem Privatleben und suchen deshalb nach typischen B2C Funktionen bei der Auswahl des Online-Shops in ihrem Berufsleben. Im Beratungsgespräch sind deshalb B2B Anforderungen abzuklären, ob diese Szenarien auf das geplante Kundensystem zutreffen.

Einkauf von C-Material

C-Material ist das per ABC-Analyse ermittelte Material, welches mengenmäßig einen relativ großen Umfang darstellt, aber wertmäßig nur einen relativ geringen Anteil am Gesamtwert aufweist. Aufgrund des geringen Materialwerts sind die Kosten des Beschaffungsvorgangs bedeutend.

Der Centauri Online-Shop bietet Mechanismen an, um diese Beschaffungsvorgänge für die einkaufende Organisation zu vereinfachen.

Dazu gehören nicht nur Funktionen innerhalb des “Online-Shops” sondern auch

  • die Unterstützung des Einkaufs bei Auswahl von Produkten für den Bedarfsträger und Freigabe der nachfolgenden Aufträge genau wie

  • eine maschinenlesbare Version der damit verbundenen Dokumente (Angebot, Auftrag, Auftragsbestätigung, Lieferschein, Rechnung), meistens in Standardformaten für SAP

  • Schnittstellen zu in diesem Kundensegment verwendeten ERP Systemen, Einkaufs-Plattformen und spezifischen eProcurement Lösungen.

Punchout Kataloge

In vielen eProcurement Szenarien wird der Centauri Online-Shop als Punchout Katalog eingesetzt und stellt die angebotenen Produkte zur Auswahl, ohne aber eine abschließende Bestellung zu generien. Vielmehr wird der ausgewählte Warenkorb an ein eProcurement System weitergegeben, in dem aus dem Warenkorb eine Bestellung wird (meistens nach entsprechenden Freigabeabläufen).

Die Übergabe der Bestellung an den Verkäufer muss nicht zwangsläufig über den Centauri Online-Shop erfolgen. Das eProcurement System des einkaufenden Unternehmens kann im einfachsten Fall auch eine EMail mit einem Bestell-PDF sein.

Um den Prozess aber nicht zu unterbrechen. bietet der Centauri Online-Shop Schnittstellen und Dokumentformate an, um den Ablauf der Beschaffungsvorgänge komplett Order-to-Cash zu unterstüzen.

Online-Marktplatz

Einkaufende Mitarbeiter müssen in der Beschaffung oft eine Vielzahl meist sehr umfangreicher und in der Bedienung sehr unterschiedlicher Online-Kataloge benutzt werden. Wird der gewünschte Artikel trotz des Aufwand nicht gefunden, führt das zu Unzufriedenheit und zu teuren Freitextbestellungen.

Hier soll Guided Buying (geführter Einkauf) Abhilfe schaffen.

Um Guided Buying Prinzipien für einkaufende Organisationen umsetzen zu können, ermöglicht es der Online-Shop die Sortimente multipler Verkäufer in einem System zu integrieren und mit aus B2C Shops bekannten Such- und Navigationselementen bereitzustellen.

Die Darstellung im Online-Shop vermischt in Suchergebnissen die Produkte aller Anbieter und erlaubt auch gemischte Warenkörbe, kennt aber steht’s den tatsächlichen Verkäufer jedes Produkts und stellt dies auch informativ dar.

Zum Vergleich kann der Bedarfsträger auf Vergleichsfunktionen zurückgreifen, die Produkte anhand von Klassifikationssystemen wie eClass oder UNSPSC gruppiert und mit in diesen Systemen standardisierten Merkmalsleisten vergleicht.

Einkaufsplattform

Im einfachsten Fall können unternehmensinterne Leistungen oder Produke einkaufenden Mitarbeitern angeboten werden - entweder in einem konventionellen Online-Shop oder als Punchout Katalog für ein im Unternehmen benutztes eProcurement System.

In einem erweiterten Szenario können damit Produkte von Lieferanten ohne eProcurement Fähigkeiten entweder 1:1 oder als Bundle für die einkaufende Organisation angeboten werden.

Im umfangreichsten Szenario gibt der Centauri Online-Shop multiple Sortimente nicht als Punchout Katalog an ein eProcurement System weiter, das die Warenkörbe zu einer Bestellung macht, sondern erstellt die Bestellung inklusive eventuellen Freigabeabläufen innerhalb des Centauri Online-Shops und sorgt für die Weiterleitung der Bestellung an die Verkäufer und alle damit zusammenhängenden Dokumentenabläufe.

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