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Gutscheine

Gutscheine können über das Modul Gutscheine im Abschnitt Kunden des Admin Backends angeelegt bzw. geändert werden.

Über Gutscheine kann mit einem Code ein Bonus in den Warenkorb des Kunden eingefügt werden. Dabei werden aktuell diese Varianten unterstützt:

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Rabattgutscheine (keine Möglichkeit angekreuzt)

Ein Rabatt kann entweder ein Prozentsatz oder ein fixer Eurobetrag sein. Das System begrenzt den Rabatt mit dem Warenkorb-Wert - d.h. auch wenn der Gutschein einen fixen Eurobetrag von 100,00 Euro hat, wird ein Warenkorb von nur 80,00 Euro minimal eine 0,00 Euro Bestellung erzeugen. Bei Prozentsätzen kann natürlich nur 100% verwendet werden.

Ein Rabattgutschein verringert den Wert der Positionen vor Steuern und Versandspesen. D.h. der ausgewiesene Umsatzsteuerbetrag wird duch den Rabatt ebenfalls verringert.

Marketing Aktionen werden üblicherweise mit Rabattgutscheinen realisiert.

Wertgutschein

Wertgutscheine sind wie Anzahlungen. Üblicherweise werden diese Gutscheine verkauft und werden in der Buchhaltung in Verrechnungskonten geführt, die bei Ausgabe aufgebucht und bei Einlösung ausgeglichen werden.

Ein Wertgutschein kann nur mit einem fixen Eurobetrag angelegt werden. Auch bei Wertgutscheinen wird die Möglichkeit des Einsatzes mit dem Warenkorbwert begrenzt.

Ein Wertgutschein wird nach Steuern und Versandspesen angewendet und reduziert den zu zahlenden Betrag. Davor wird die Bestellung aber ohne Preisreduktionen abgerechnet und auch die Umsatzsteuer dieser Positionen in vollem Umfang ausgewiesen.

Mit Wertgutscheinen werden üblicherweise Gutschriften für retournierte Produkte oder Geschenkcoupons realisiert.

Naturalrabatte

Diese spezielle Art von Gutscheinen ändert an der Bestellung selbst gar nichts, legt aber ein zusätzliches Produkt kostenlos in den Warenkorb. Das Produkt muss dazu nicht im freien Verkauf des Shops angeboten werden, muss aber prinzipiell im Shop verfügbar sein.

Der Bonusartikel wird immer für 0,00 Euro hinzugefügt, egal welchen Preis der Artikel normalerweise hat.

Da der Bonusartikel erst nach dem Abschluß der Bestellung tatsächlich vom System dem Warenkorb hinzugefügt wird, werden keinerlei Prüfungen über Budgets, Lagermengen, etc. durchgeführt.

Zusätzlich kann ein Gutschein die Sendung versandkostenfrei machen. Es können auch Gutscheine angelegt werden, die zwar keine Reduktion - aber die Versandkostenbefreiung anbieten.

Kundenbindung von Gutscheinen

Ein Gutschein kann an einen Kunden gebunden werden, in dem die Kundennummer im Gutschein hinterlegt wird. Dadurch wird der Gutschein im Kundenkonto des Kunden angezeigt.

Der Gutschein kann über den Gutscheincode aber auch von anderen Kunden benutzt werden. Ist der Gutschein dann ungültig geworden, ist er auch für den Kunden nicht mehr zu benutzen, in dessen Kundenkonto er angezeigt wird.

Um den Gutschein zuzuordnen, geben Sie die Kundennummer des Kunden in den Eigenschaften des Gutscheins ein.

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Wie oft kann ein Gutschein genutzt werden?

Gutscheine können prinzipiell von zwei Typen sein:

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Einfach

Der Gutschein hat eine Counter für die Verwendung, der bei jedem Einsatz um 1 reduziert wird. Ist die 0 erreicht, ist der Gutschein ungültig geworden.

Permanent

Der Gutschein hat zwar auch einen Counter, aber dieser wird beim Einsatz nicht reduziert.

Gültigkeit von Gutscheinen

Ein Gutschein kann mit einem Gültigkeitszeitraum versehen werden. Liegt das Tagesdatum außerhalb des Zeitraums, ist der Gutschein nicht mehr einlösbar - egal ob der Verwendungscounter noch Anwendungen zulassen würde.

In den Eigenschaften des Gutscheins kann zudem ein Warenkorbwert definiert werden. Erst wenn dieser Wert erreicht wird, kann der Gutschein eingelöst werden. Fällt der Warenkorbwert durch Änderungen am Warenkorb wieder unter diesen konfigurierten Wert, bleibt der Gutschein zwar am Gutschein, wird aber nicht verwendet (d.h. bringt keine Reduktion, aber wird auch nicht eingelöst).

Zusätzlich kann in den Eigenschaften des Gutscheins festgelegt werden, dass ein Gutschein von einem Kunden nur einmal benutzt werden kann. Dabei kann entweder festgelegt werden, ob die Shop-Kundennummer (nur einmal pro Mitarbeiter) oder die ERP Kundennummer (nur einmal pro Firma) für den Abgleich verwendet wird.

Einschränkung von Gutscheinen auf Artikel

Ein Gutschein kann durch Eintragen der Artikelnummer in den Eigenschaften des Gutscheins auf einen einzelnen Artikel eingeschränkt werden.

Die Möglichkeit ist nur bei Rabattgutscheinen wirksam.

Einschränkung von Gutscheinen auf Kategorien

Ein Gutschein kann durch Eintragen der ID der Artikelgruppe in den Eigenschaften des Gutscheins auf die Artikel dieser Kategorie eingeschränkt werden.

Die Möglichkeit ist nur bei Rabattgutscheinen wirksam.

Verknüpfen von Gutscheinen mit Partnern

Gutscheine sind eine Möglichkeit um Kunden, die diesen Guschein verwenden, einem Partner zuzuordnen. Der Gutscheincode kann z.B. in Zeitschriften inseriert werden und dem Kunden einen beliebigen Vorteil bieten.

Um den Gutscheincode an den Partner zu binden, geben Sie die ID des Partners in das Feld Affiliatepartner der Gutscheineigenschaften ein.

Die Zuordnung des Kunden zum Partner muss durch einen Workflow durchgeführt werden, in dem die Regeln der Zuordnung implementiert werden. Beispielsweise muss darin festgelegt werden, ob ein bereits mit einem Partner verbundener Kunde durch den Gutschein einem anderen Partner zugeordnet wird oder nicht bzw. ob nur die konkrete Bestellung an den Partner provisioniert wird oder ob die Zuordnung permanent ist.

Restwert von Gutscheinen

Alle folgenden Ausführungen gelten nur für Rabattgutscheine, die einen Eurobetrag darstellen. Bei Rabattgutscheinen mit Prozentwerten und Naturalrabatten, ist das Folgende nicht sinnvoll.

Wird ein Gutschein eingelöst, dessen Wert höher als der Warenkorbwert ist, würde eine Differenz verbleiben.

Dieser Restwert bleibt nicht automatisch erhalten. Ein Workflow muss nach Abschluß der Bestellung entscheiden, ob der Restwert erhalten bleibt. Theoretisch bieten sich zwei Lösungswege an:

Der alte Gutscheincode wird deaktiviert, ein neuer Gutscheincode wird mit dem Restwert angelegt. Dieser Weg ist sauber nachvollziehbar, jedoch muss der neue Gutscheincode dem Kunden kommuniziert werden.

Der alte Gutscheincode bleibt erhalten, aber der Betrag wird auf den Restwert reduziert.

Der Workflow muss festlegen, ob diese Weiterbuchung von Restwerten für alle Gutscheine durchgeführt wird oder nur für Wertgutscheine. Normalerweise sollen ungenutzte Marketingrabatte nicht teilweise weitergerechnet werden. Permanentgutscheine und Gutscheine mit Mehrfachverwendung sind normalerweise auch auszuschließen.

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