Release Notes Centauri Shop
Wie entwickelt sich unsere Plattform weiter: hier sind alle Informationen zu finden, um auf dem neuesten Stand über die Möglichkeiten der Software und unserer Cloud Plattform zu bleiben und diese im eigenen Projekt einzusetzen.
Wichtige Änderung
Beginnend mit Oktober 2024 wird unser Release Zyklus geändert. Stabile Softwareversionen entstehen nun einmal pro Monat. Die Releases haben deshalb auch als Zusatz den Namen des Monats.
Rückblick auf das 1. Quartal 2026
Kampagnen
Die Meisten werden bei dem Begriff an Marketingkampagnen denken und tatsächlich ist das auch eine häufige Anwendung: Black Friday, Oster-Deals, Xmas-Shopping, SSV, etc.
Die Kampagne hat einen beschreibenden Namen und ein Start- und Enddatum, zwischen denen sie aktiv ist.
Die Kampagne aktiviert dann Rabatte, Gutscheine, Einblendungen, etc. wie ein zentraler Ein- und Ausschalter. Dh. wenn die Kampagne beendet ist, werden automatisch die Rabatte, Gutscheine, Einblendungen, etc. unsichtbar und inaktiv.
Deshalb erhalten Elemente, die bisher mit Bedingungen verknüpft werden konnten, nun eine Kampagnenauswahl. Wenn eine Kampagne mit einem Element wie einem Rabatt, Gutschein, einem CMS Element verknüpft ist, muss die Kampagne aktiv sein, sonst ist das Element unsichtbar.
Zusätzlich können die Bedingungen zum Aktivieren der Kampagne weit über ein Start- und Enddatum hinausgehen. Aktuell können diverse Zeitparameter wie Wochentage, Uhrzeiten, Erster, zweiter, etc. Tag im Monat oder auch Monatsletzter benutzt werden, wie auch das Vorhandensein von Artikeln im Warenkob oder der Umfang der bisherigen Einkäufe. An dieser Stelle wird in den kommenden Releases noch kräftig erweitert werden und alle diese Bedingungen sind dann für alle mit Kampagnen verknüpfbaren Elemente verfügbar.
Wie wäre es also mit einem Preis, der in der Happy Hour ab 18 Uhr jeweils am Monatsletzten angeboten wird, der mit einer Einblendung auf der Startseite begleitet wird und der nur an Kunden ausgerollt wird, die bereits einmal gekauft haben?
Kundensegmente
Bisher kannte die Software Kundengruppen, die Benutzerkonten in kaufmännische Einheiten wie z.B. Firmen, Konzerne, Einkaufsgruppen oder zu Marketingzwecken wie z.B. Abokunden zusammenfassen.
Wenn die Bedingung sehr dynamisch gestaltet ist, wie z.B. Erstkäufer oder Kunden mit Interesse an einer Produktkategorie, musste in der Vergangenheit ständig in diese Kundengruppen hinzugefügt oder entfernt werden.
Kundensegmente können wie dynamische Kundengruppen gesehen werden. Anstelle einer fixen Zuordnung können Bedingungen definiert werden und nur wenn ein Kunde diese Bedingung erfüllt, ist der im Kundensegment vorhanden.
Kundensegmente können dann an verschiedenen Stellen verwendet werden, wo bisher eine Kundengruppe ausgewählt werden kann. Aktuell ist das erst an wenigen Stellen vorhanden, wie z.B. bei den neuen Kampagnen - aber dies wird in den nächsten Releases noch ausgebaut.
SEPA Lastschriften
In der Software ist nun der komplette Prozess abgebildet, um Einkäufe über SEPA Lastschrift zu bezahlen, egal ob der Auftrag über den Shop oder über eine Schnittstelle eingespielt wurde, egal ob es sich um ein Einzelprodukt oder eine regelmäßige Leistung wie ein Abo handelt.
Der Prozess enthält die Erstellung eines SEPA Mandats, die Speicherung der Bankdaten an einen sicheren Ort außerhalb der Shop Daten, die Anonymisierung der intern gespeicherten Daten, Verständigung von einem bevorstehenden SEPA Einzug, den eigentlichen Einzug, die Behandlung von Fehlern beim Lastschriftlauf z.b. wegen fehlender Kontodeckung.
Als Backend für die Funktion wird STRIPE verwendet, die die sichere Speicherung der Daten und die Abwicklung mit den Banken vornehmen.
Als alternative Quelle von Aufträgen kann eine Auftragserfassung dienen, z.B. wenn Aufträge auf einer Verkaufsveranstaltung abgeschlossen werden. Dazu steht nun für alle Shop-Betreiber im Admin Backend auch unsere bereits langjährig erprobte Auftragserfassung zur Verfügung die nun auch erlaubt SEPA Daten zu erfassen.
Kundenverwaltung durch Partner
Zur Unterstützung von Vertriebsorganisationen können Partner nach Freischaltung auch Ihre Kunden in Ihrem Partnerkonto pflegen. Der bisherige Kunden empfehlen Abschnitt wurde dafür kräftig ausgebaut und erlaubt nun Suche, das Bearbeiten von Kunden inklusive Zahlungsinformationen - ebenso wie die bisher dort verfügbare Anbahnung einer Kundenbeziehung durch ein Weiterempfehlungsmail.
Ein Vertriebspartner kann also einen kompletten Kundensatz pflegen, der ihm automatisch zur Provisionierung zugeordnet wird.
Außerdem besteht jetzt die Möglichkeit, dass Vertriebspartner im Namen ihrer Kunden einen Auftrag erstellt, sofern der Verkauf bereits offline stattgefunden hat und nur noch die Lieferung und Verrechnung durchgeführt werden soll. Aufträge, die so erstellt werden, sind natürlich immer im Admin Backend als fremderfasst zu erkennen.
Notifications in der App
Die App zum Shop erlaubt nun auch den Empfang von Notifications, mit denen der Kunde z.B. über wichtige Ereignisse wie den Versand einer Bestellung, dem Eintreffen eines fehlenden Rückstands oder der Notwenigkeit für eine Aktion in einem Freigabeworkflow informiert wird.
Jeder Shop mit unserer Software kann dafür die generische Centauri App verwenden, die Ihr Kunde einfach nur per QR Code mit dem Shop und seinem Konto verknüpfen muss. Die Funktion kann nach einem Update aber auch von angepassten Apps für Ihren Shop benutzt werden. Für Apps, die im Benutzerinterface stark angepasst wurden, ist aber die Anpassung dieses Benutzerinterfaces notwendig.
Die Art der Benachrichtigung ist frei definierbar, da sie als neutrale Workflow Aktion gestaltet wurde.
Rückblick auf das 4. Quartal 2025
Bonus Programm
Suchen und Sortieren
Rückblick auf das 3. Quartal 2025
Überarbeitete Sprach-Tools
In diesem Quartal wurde damit begonnen unsere Funktionen für mehrsprachige Shops zu überarbeiten. Sprachresourcen werden innerhalb der Shop Datenbank gespeichert und nicht erst beim Anzeigen der Produkte im Browser des Anwenders übersetzt. Die fremdsprachigen Texte sind damit jederzeit kontrollierbar und enthalten keine Fehler, die durch Unschärfen beim Übersetzen entstanden sind.
Den Beginn machten neue Module für das Admin Backend, die es für Artikeldaten und Kategorien erlauben, von Übersetzern in Fremdsprachen formuliert zu werden. Die Module sind von den restlichen Stammdaten getrennt, damit für diese Funktionen sogar externen Übersetzern Zugang erteilt werden kann. Für den Shop Betreiber bleibt immer der Überblick, welche Produkte noch unbearbeitet, teilweise oder bereits fertiggestellt sind. Beide Module (für Produkte und Kategorien) sind im Abschnitt Produkte des Admin Backends und müssen bei den administrativen Benutzern aktiviert werden.
Um den Aufwand für die Übersetzung zu reduzieren wurde außerdem in diesem Quartal KI-gestützte Übersetzung in die Software integriert. Die Funktion läuft als Workflow im Hintergrund und übersetzt die Produkttexte für alle in der Software angelegten Sprachen bzw. ergänzt Texte bei neuen oder geänderten Produkten. Die Software nutzt dabei Sprachmodelle von DeepL, wobei die eigentliche Übersetzung cloudbasiert abläuft. Das kann entweder in niedriger Geschwindigkeit mit einem kostenlosen Lizenzschlüssel für die Free-Version oder mit einem kostenpflichtigen Schlüssel in einem Durchlauf passieren.
Langtexte für AGBs, Impressum, etc. sind bereits in der bestehenden Maske in mehreren Sprachversionen speicherbar, zwischen denen die Software im Betrieb umschaltet. Für die Verwendung der Texte muss außerdem die Sprachumschaltung im Shop aktiviert werden. Das kann durch einen Multishop-Eintrag automatisch (z.B. durch die Domäne) oder durch einen Sprachumschalter auf Kundenwunsch passieren. Das Standardlayout bietet so ein Element in einer zusätzlichen Top Zeile oberhalb des Kopfbereichs (wo übrigens noch weitere Umschalter wie z.B. Währung, Brutto/Netto, etc. eingeblendet werden können).
Dokumente im Kunden/Partnerkonto
Vertriebsdokumente für den Außendienst bzw. die Affiliatepartner oder gesetzlich vorgeschriebene Downloads für die Kunden? Kein Problem mit dem neuen Dokumente Modul, das sowohl im Partner- als auch im Kundenkonto eingeblendet werden kann.
Das Modul bietet eine Kategorie-Struktur zur logischen Unterteilung der Dokumente und natürlich die Downloads - welcher Art diese Downloads sind (z.B. PDFs, Excel-Tabellen, TIF Dateien für Druckvorlagen, PNG Dateien für Banner-Grafiken, etc.) bleibt dabei Ihnen überlassen.
Auf jedem Download können außerdem Zugriffsrechte festgelegt werden, die über die Partner- bzw. Kundengruppen festgelegt werden können. Dafür wurden nebenbei bei den Partnern auch die Partnergruppen ergänzt, die neben den Zugriffsrechten nun auch die zentrale Steuerung von Partnerparametern erlauben, um z.B. Umsatzprozente für Partnerprogramme festzulegen.
Data Completness Report
Neue App
Angebote senden / abrufen
Rückblick auf das 2. Quartal 2025
Konfigurierbare Registrierung
Konfigurierbarkeit von OCI und cXML Punchout
Formulare im CMS
Rückblick auf das 1. Quartal 2025
Performanceoptimierung und Reduktion des Resourcenverbrauchs
Überarbeitung Kundenkonto
Materialnummern
Dokumente
Pflichtfelder im Kundenkonto prüfen
Workflows und Events
mehr als 50 Events
Umfangreichere Daten im Event
Verbesserungen zu Workflows im Admin Backend
Generierung aus Lieferantenkatalogen
Rückblick auf das 4. Quartal 2024
Erweiterte Gutscheine
Gutscheine haben im letzten Quartal eine Reihe neuer Möglichkeiten bekommen, mit denen weitere Marketing Aktionen konstruiert werden können.
Bisher konnten Gutscheine nur entweder einen Rabatt auf den Endbetrag (in Prozent oder Euro) transportieren oder wie ein Geldwert (nur in Euro) eingesetzt werden. Neu ist nun die Möglichkeit über den Gutschein einen Naturalrabatt auszulösen, der einen zusätzlichen Artikel kostenlos der Bestellung hinzufügt. Der Naturalrabatt muss als Artikel im Shop angelegt sein, braucht aber keinen Preis zu haben und muss auch nicht für den Kunden an anderer Stelle im Shop sichtbar sein.
Außerdem wurde die Möglichkeit geschaffen, dass Rabatt-Gutscheine auch den Versandkostenbetrag rabattieren können. Bisher hat der Rabatt-Gutschein nur auf den Warenwert gewirkt und der Versandkostenbetrag konnte komplett kostenlos gesetzt werden. Ein Rabatt von z.B. 10 Euro kann aber nun auch den Versandkostenbetrag rabattieren, wenn der Warenwert z.B. nur 5 Euro ist. Die restlichen 5 Euro werden auf die Versandkosten angewendet. Die Option muss am Gutschein aktiviert werden, sonst wird weiterhin nur der Warenwert rabattiert.
Speziell bei Wertgutscheinen stellt sich nach dem Einkauf die Frage, was mit dem Restwert des Gutscheins geschehen soll. In der Vergangenheit wurden die Gutscheine immer komplett entwertet und ein neuer Gutschein über den Restwert ausgestellt. Damit bleibt die Einlösung zwar gut nachvollziehbar, aber Kunden waren häufig wegen der neuen Gutscheincodes verwirrt. Wir haben deshalb die Möglichkeit geschaffen, dass der alte Gutscheincode aktiv bleibt und auf den Restwert reduziert wird. Der Schalter für dieses Restwert-erhalten war in der Vergangenheit die Umschaltung zwischen Rabatt- und Wertgutschein. Um dieses Restwert erhalten aber bei jeder Gutschein-Art einsetzen zu können, wurde ein neues Attribut “Restwert erhalten” am Gutschein eingeführt (macht natürlich nur bei Gutscheinen Sinn, die einen Euro-Betrag ausdrücken). Ist das Attribut gesetzt, wird der Gutschein nach der Bestellung auf den verbleibenden Betrag reduziert und eine erneute Einlösung ermöglicht.
Steuerlich aufgeteilte Versandkosten
In der Vergangenheit wurde die Mehrwertsteuer bei Versandkosten immer vom höchsten Steuersatz in der Bestellung bestimmt. So wurden bei Produkten mit z.B. 20% USt auch die Versandkosten mit 20% versteuert, bei 10% Produkten wurden auch die Versandkosten mit 10% besteuert. Wenn aber im Warenkorb gemischte Steuersätze auftreten, können die Versandkosten nun auch mit gemischten Steuersätzen besteuert werden. Ausschlaggebend ist dann das Verhältnis der Warenwerte pro Steuersatz im Warenkorb. Dieses Verhältnis teilt die Versandkosten in zwei Teilbeträge auf, die jeweils mit dem Steuersatz der Warenwert-Teilbeträge besteuert werden.
Die Option ersetzt komplett die bisherige Versandkostenberechnung, in der immer der höhere Steuersatz im Warenkorb verwendet wurde.
Für den Abruf von Aufträgen über das Bulk API können die Versandkosten-Teilbeträge nun auch als zwei Versandkosten-Artikel übertragen werden, die mit den jeweiligen Steuersätzen im ERP System hinterlegt sind.
Unabhängige Preislisten
Preise konnten bisher direkt am Artikel (als Listenpreis für alle Kunden) oder auf Kundenebene (auf Kundengruppen oder auf einzelne Kunden) gespeichert werden. Für B2B Szenarien ist dies eine übliche Vorgehensweise. Dazu gab es die Option, der Listenpreis nie angezeigt werden soll, sondern erst wenn ein Preis auf Kundenebene gespeichert wurde.
Neu ist nun die Möglichkeit Preislisten vollkommen losgelöst als eigene Entität zu verwalten und erst in weiterer Folge einem Kunden oder einer Kundengruppe zuzuordnen. Speziell für Preislisten, die einer großeren Anzahl an Kunden zugeordnet werden, ist diese Möglichkeit von großem Vorteil, weil die Preie bei Anpassungen an einer Stelle für alle Kunden verändert werden können. Die Zuordnung passiert über einen Preislistennamen, der auch für die Zuordnung verwendet wird, z.B. (END-OF-YEAR-SALE).
Preislisten können auch über das Bulk API angelegt, geändert und gelöscht werden, mit dem beispielsweise CRM und ERP Systeme von Microsoft angebunden werden können.
Die Variante konnte auch in der Vergangenheit abgebildet werden, allerdings nur durch eine eigens eingeführte Kundengruppe, in der alle betroffenen Kunden enthalten waren.
Kommen für einen Kunden mehrere Preise in Frage erfolgt immer eine Bestpreisfindung. Dabei werden auch Preise in den Vergleich einbezogen, die durch Listenpreis abzüglich Rabatt entstehen.
Neu ist nun aber die Möglichkeit auf die Rabattermittlung zu verzichten, wenn schon ein kundenbezogener Preis (direkt am Kunden oder einer seiner Kundengruppen) gefunden wird. Die Option kann für den gesamten Shop ein- und ausgeschaltet werden.
Auf Kundengruppen-Ebene kann gewählt werden, ob kundenspezifische Preise dieser Kundengruppe bei der Bestpreisfindung mit den Listenpreisen verglichen werden sollen. Damit kann die - auf den ersten Blick unübliche - Variante konstruiert werden, für einen bestimmten Kunden/eine bestimmte Kundengruppe für Produkte höhere Preise als der Listenpreis anzubieten. Dies macht aber z.B. für Szenarien Sinn, in denen die Produkte bei der Lieferung noch eine Veredelung/einen zusätzlichen Arbeitsschritt/spezielle kundenspezifische Versandaufwände erfahren müssen.
Kundenmenü
Unser Standardlayout wurde erweitert und beherrscht nun immer eine Top-Zeile, in der Informationen und Umschaltmöglichkeiten für Währung, Sprache, Brutto/Netto angezeigt werden können. Außerdem wurde ein zusätzliches Popup-Menü eingeführt, das beim Hovern über dem Icon für das Kundenkonto eingefügt wird. Im Popup Menü wird der aktuell angemeldete Kunde und seine Kundennummer gemeinsam mit einigen wichtigen Short-Cuts in das komplette Kundenmenü und der Möglichkeit zum Abmelden aufgenommen. Das Popup Menü ist in Zukunft standardmäßig sichtbar, wenn der Kunde angemeldet ist - kann aber per Shop-Parameter auch deaktiviert werden. Die zusätzliche Top-Zeile muss per Shop-Parameter aktiviert und in den Inhalten konfiguriert werden.
Im kompletten Kundenkonto wurde die Anzahl der Module, die auch am Smartphone genutzt werden können, weiter erhöht. Das wurde bei den Modulen aktiviert, die entweder aufgrund ihres Umfangs problemlos im Formfaktor eines Smartphones angezeigt werden können oder für die eine eigene mobile Ansicht eingeführt wurde.
Konfigurierbare Produkte
Für Shops mit stark konfigurierbaren Produkte wurden die CMS-Module zum Erstellen von Formularen erweitert. Bei Auswahl des Produkts kann der Kunde auf eine per CMS frei definiertbare Seite geleitet werden, auf denen der Kunde die Optionen für das Produkt wählen kann.
Die Auswahlmöglichkeiten können fix in der Definition der Seite erfolgen oder per Scripts aus der Datenbank geladen werden. Genauso können per Script Auswahlmöglichkeiten sichtbar/unsichtbar geschaltet oder in ihren Auswahlmöglichkeiten beschränkt werden.
Die Preisfindung erfolgt dann entweder durch Auswahl einer Variante, die schlußendlich in den Warenkorb gelegt wird oder durch ein variables Artikelbündel, das die Preise zu den einzelnen Auswahlmöglichkeiten definiert. Am Ende wird dann das Artikelbündel in den Warenkorb gelegt.
Rückblick auf das 3. Quartal 2024
Dashboards
Für B2B Kunden können Landingpages gebaut werden, die nach dem Anmelden auf der Startseite anstelle von Produkten oder Bannern die Funktionen eines eProcurement Systems anbieten. Neben den letzten Bestellungen, die bei Firmen mit mehreren Mitarbeitern auch eine Gesamtsicht über das gesamte Unternehmen bieten können, sind auch ein Überblick über die letzten Lieferungen, offene Bestellungen / noch nicht gelieferte Produkte oder einfach Nachrichten vom Verkaufsinnendienst möglich.
Mit dem Multishop-Feature können Kunden eigene Startseiten zugeordnet werden, die mit dem CMS beliebig gestaltet werden können. Die einzelnen Funktionsmodule können dann aus dem CMS gewählt und auf der Seite platziert werden. Alle Module beziehen sich automatisch auf den aktuell angemeldeten Kunden, womit das Dashboard nur einmal gebaut und dann verschiedenen Kunden als Startseite zugeordnet werden kann.
Neue Container können unterscheiden, ob Teile der Seite nur für Administratoren oder von normalen Mitarbeitern einer Firma gesehen werden können. Damit können auf der Startseite für normale Mitarbeiter eine Schnellauswahl der zuletzt gekauften Artikeln angezeigt werden und bei Administratoren ein Überblick über Bestellungen aller Mitarbeiter und welche Artikel derzeit im Rückstand sind.
Generierung von Produkten aus Lieferantenartikeln
Im letzten Quartal wurde das Erstellen von Verkaufsartikeln aus importierten Lieferantenkatalogen stark erweitert. Nachdem die Produkte vom Lieferanten per BMECat oder CSV/Excel angeliefert und ergänzt wurden, erstellt ein eigener Prozess die Artikel, die dem Kunden im Shop angeboten werden. Im Bedarfsfall werden dazu auch gleich neue Artikelnummern aus einem vorgegebenen Bereich erstellt, auch wenn diese im ERP noch nicht angelegt sind. Damit kann der Shop eine große Anzahl an Produkten darstellen und nur die zur Anlage an das ERP schicken, die dann tatsächlich bestellt werden.
Damit diese automatische Anlage eine Grundlage besitzt, wurde das Bulk API um viele zusätzliche Artikelattribute erweitert, die eine Schnittstelle ins ERP abfragen kann, um die unbekannten Artikeln eines Auftrags anzulegen.
Für Lieferantenkataloge, die keine Preise enthalten, wurde die Möglichkeit zum getrennten Import von Preislisten geschaffen, wobei ein bestehender Katalog mehrfach mit neuen Preisen aktualisiert werden kann. Die Preise können entweder Einkaufspreise mit nachfolgender Kalkulation oder bereits fertige Listen- oder Verkaufspreise enthalten. Preise können auch Staffelpreise enthalten, die sowohl auf Einkaufs- als auch auf Verkaufsseite übernommen werden können.
Divers
Bereits bei einigen kundenspezifischen Layouts angeboten, bieten nun auch alle Standardbildschirme bei der Auswahl der Anrede die Option Divers an. Natürlich funktioniert das dann auch bei Anreden in Mails, Meldungen am Bildschirmen, etc. Eine kleine Änderung, aber höchstnotwendig.
Kundenkonto
Neue Layouts haben im Kundenkonto optisch aufgeräumt und weitere Bildschirme für die Nutzung am Smartphone verfügbar gemacht. Layoutverbesserung gibt es auch in einzelnen Modulen, wie z.B. den Musterwarenkörben, in denen früher nur eine einfache Tabelle zu sehen war. Nun sind die Bildschirme Mobile-first-optimiert und enthalten in einem Bildschirm, was früher in Übersicht- und Detaildarstellung aufgeteilt war.
Die Liste aller Rechnungen steht nun auch mobil zur Verfügung. Bisher musste die Rechnung über die Bestellung abgefragt werden.
Besonders für Endkunden interessant ist die Darstellung aktueller Abos am Smartphone und die Möglichkeit das Abo zu ändern oder zu stornieren.
In Multilevel-Vertrieben hingegen ist die Möglichkeit wichtig, Weiterempfehlungen auch am Smartphone zu machen.
Zuletzt wurde auch die Liste der Gutscheine mobil gemacht, mit der ein Überblick über die vorhandenen Wertgutscheine (z.B. aus Cashback-Aktionen) erreicht wird.
Innerhalb der einzelnen Kundenkonto Module wurde auch verbessert u.a. mit weiteren Suchmöglichkeiten im Bestellarchiv u.a. mit Artikelnummer, Bestellnummer, Auftragsnummer des ERP Systems, Lieferadresse und Rechnungsnummer zum Auftrag.
Für Betreiber, die innerhalb eines Shops sowohl Firmenkunden, als auch Privatkunden behandeln, kann nun getrennt festgelegt werden, welche Module im Kundenkonto angeboten werden. Damit muss sich ein Privatkunde nicht mehr wundern, was er mit Mitarbeitern, Budgetverwaltung, u.ä. anfangen soll. Die Parameter, die die Sichtbarkeit kontrollieren, haben nun je einen Zwilling mit einem .Private Zusatz - damit kann nun der Privatkunde parametrisiert werden.
Rückblick auf das 2. Quartal 2024
Geräteverwaltung und Aufträge für Dienstleistungen wurden als neue Elemente in unserere Plattform eingeführt.
Seriennummern
Haben die verkauften Artikel eine Seriennummer (Geräte oder andere individuell identifizierbare Produkte) und werden diese in der Logistik beim Versand der Geräte dem Auftrag zugeordnet, bieten neue Shop-Komponenten dafür nun eine Bühne. Die Geräteinformationen werden im Kundenkonto in Kombination mit Verkaufsdokumenten/Auftrags- und Lieferinformationen angezeigt, um den Kunden eine Grundlage für Garantieansprüche und eine strukturierte Grundlage für Reparaturaufträge zu geben. Zusätzlich zum Gerät können Informationen wie Wartungsverträge oder Full Service-Vereinbarungen verknüpft sein.
Wird das Produkt nicht verkauft, sondern in eine Nutzung überlassen ist die Geräteverwaltung der bestellten Produkte die einfachste Version eines Asset Managements, das primär die mit der Nutzung vereinbarten Vertragslaufzeiten anzeigt. Werden zusätzliche Information zur betriebsinternen Verwendung, Dokumentationen von Zuständen oder Prüfvorschriften benötigt, bietet die Geräteverwaltung die Verbindung in ein vollwertiges Asset Management.
Neben der Einführung im Objektmodell des Shops und einer Abbildung im Kundenkonto wurden auch neue Module im Admin Backend geschaffen, um das Gerätearchiv zu verwalten.
Monteuraufträge
Egal ob eine Werkstatt im Haus betrieben wird, in das Geräte zur Reparatur oder Service eingebracht werden oder ob Monteure zum Einsatzort bestellt werden, können mit dem Shop Montageaufträge generiert und im Admin Backend verwaltet wird.
Montageaufträge können im Shop mit speziellen Artikeln bestellt werden, die mittels Formular bei der Beauftragung zusätzliche Daten ermitteln. In Verbindung mit der Geräteverwaltung können automatisch Informationen zum Auftragsgegenstand übermittelt werden bzw. in Verbindung mit einem Asset Management Standortinformationen. Die Bestellung eines solchen Montageartikels löst die Erstellung eines damit verknüpften Montageauftrags aus, anhand dessen die weitere Abwicklung und spätere Verrechnung stattfindet und deren Status in die Shopbestellung zurückgespiegelt wird.
Das Admin Backend bietet eine einfache Version der Verwaltung dieser Aufträge, die in den kommenden Releases um die Erstellung von Kostenvoranschlägen, Zuordnung der Arbeiten zu Monteuren und die Abrechnung der Aufträge ergänzt wird. Alternativ kann der Shop die Montageaufträge an eine getrennte Auftragsverwaltung / Callverwaltung / Handwerkersoftware übergeben.
Rückblick auf das 1. Quartal 2024
Ergänzungen des Partnerprogramms und die Verwaltung von Artikeldaten sind die wesentlichsten Weiterentwicklungen unserer Plattform.
Provisionsabrechnung
Die bisherig auf Punkte beschränkte Partnerprogramm, mit dem auch Multilevel-Marketing Organisationen abgebildet werden können, wurde verallgemeinert und kann nun beliebige Kennwerte zur Erfolgsmessung verwalten und frei definierbar in Statistiken innerhalb des Partnerkontos darstellen. Die Ermittlung der tatsächlichen Provisionen wurde neu strukturiert und ist nun nicht mehr in der Shop-Software fix verdrahtet. Die neue Architektur kann jede Art von Provisionsberechnung darstellen, egal mit wie vielen Ebenen, welchen Berechnungsarten (Top-Down oder Bottom-Up) oder wie vielen Parametern (Provisionen abhängig vom Artikel, Artikelgruppe, Kundengruppe, etc.) die Regeln des Partnerprogramms formuliert sind. Die Regeln werden nun innerhalb der Datenbank als Konfiguration gehalten und innerhalb der Shop Software nur der Ablauf von Umsätzen, Stornos und Provisionsberechnung orchestriert. Im Partnerkonto bestehen fertige Module zur Visualisierung der Umsätze und Provisionen beginnend mit einem Überblick auf Monatsbasis, über die Darstellung von Abrechnungsdokumenten bzw. hin zu einer Auflistung einzelner provisionsrelevanter Umsätze.
Das Admin Backend wurde stark erweitert, um die Partner zu verwalten und Änderungen an Zuordnungen von nachgeordneten Verkaufspartnern bzw. den Kunden zu machen. Ein neues Modul für Provisionsabrechnungen erlaubt die Darstellung von Umsätzen und errechneten Provisionen zur Kontrolle bzw. zur Auszahlung an die Partner. Außerdem wurde das Bulk API erweitert, damit die Daten dieser Provisionsabrechnung an Microsoft Business Central weitergegeben werden kann, um dort Gutschriften zur Auszahlung an die Partner und Verbuchung dieser Aufwände zu erstellen.
Lieferantenkataloge
Für die Verwaltung von Lieferanten-Daten auf Basis von BMECat (1.2 und 2005) bzw. als Excel oder CSV Tabelle wurde das Modul für Lieferantenkataloge stark erweitert. Eingelesene Daten können nun gesichtet, manuell editiert und auch wieder als Excel exportiert werden. Preise können nun getrennt von den Artikelstammdaten als Excel oder CSV eingelesen und den Katalogdaten zugeordnet werden. Die Importe enthalten neben typischen Feldern des Artikelstamms wie Artikelnummer, Kurz- und Langtext, Bildpfade, Bestell- und Preiseinheiten, Zolltarif-Informationen, Gefahrengutinformation und Kennzeichen zur Variantenbildung auch Merkmalsleisten und Kategorien. Letztere können lieferantenspezifisch oder nach einem Warengruppensystem wie EClass, UNSPSC oder ETIM standardisiert sein. Beim Generieren der Verkaufsartikel können neben einfachen 1:1 Importen der Lieferantenartikel auch eigene Artikelnummernsysteme generiert werden und ein Mapping auf das vorhandene Shop-Kategoriesystem automatisiert werden.
Für die Preisfindung können übermittelte Einkaufspreise mit Zuschlägen oder Listenpreise mit Rabattkonditionen konfiguriert werden. Für bestehende Artikel wurde die Möglichkeit eingeführt die ursprünglich bestehende Spanne bei der Preisfindung aus neuen Lieferantenpreisen beizubehalten. Damit können Verkaufspreise einfach über das Admin Backend editiert werden und beim nächsten Update fällt der Artikel nicht wieder auf dei Standardkalkulation zurück.
Außerdem wurde ein Mapping für die automatisierte Zuordnung von neuen Lieferantenartikeln zu den Shop-Kategorien eingeführt. Dazu muss der vom Lieferanten übermittelte Artikelstamm allerdings entweder eine lieferantenspezifische oder besser ein Standardwarengruppensystem wie EClass, UNSPSC oder ETIM verwenden.
Jeder neu importierte Katalog kann außerdem Prüfroutinen durchlaufen, um die Qualität des neuen Katalogs zu überprüfen. Die Prüfregeln müssen aktuell von unserem Support eingerichtet werden und erzeugen dann ein Prüfprotokoll für Artikelqualität, Geänderten Preisen, Ausgelisteten Produkten verglichen mit den letzten Lieferantendaten, etc. Die Art der Prüfregeln für das jeweilige Sortiment kann im Rahmen eines Workshops mit unserem Partner CLEVERCOMMONS ermittelt werden.
Rückblick auf Dezember 2023
Neue Geschäftsmodelle und Vertriebsformen waren der Auslöser für die wichtigsten Weiterentwicklungen unserer Plattform.
Partner-Bereich
Mitarbeiter sind Kunden und machen wir doch jeden Kunden auch zum Mitarbeiter - sprich: Kunden sollen durch Weiterempfehlungen und Verlinkung auf den Shop auch Geld verdienen können. Bisher waren die Funktionen dafür Teil des Kundenkontos und boten von einfachem Affiliate Marketing mit Bannern und Hyperlinks bis zu Weiterempfehlungen zur Neukundengewinnung Funktionen an, die jeder Shop Betreiber aktivieren/deaktivieren konnte. Über die Weiterempfehlungsfunktion wurde bisher die Grundlage für den Aufbau mehrstufiger Organisationen gelegt. Das Kundenkonto bot auch dafür optional einblendbare Seiten zur Kontrolle der Organisationsmitglieder samt erreichten Umsatz/Provisionszielen.
Und wir haben mit diesen Funktionsgruppen 2024 viel vor. Deshalb wurden die Funktionen in einen eigenen Bereich umgesiedelt, für den ein normaler Kunde erst freigeschalten bzw. einen Onboarding Prozess durchlaufen muss.
Der neue Partner Bereich bietet ab jetzt die Tools, mit denen Dritte mit dem Shop bzw. den Produkten des Shop-Betreibers Geld (oder andere Boni) verdienen können, ohne eigene Produkte im Shop anzubieten (Seller-Bereich) und die Plattform als Marktplatz zu benutzen.
Für die konkreten Teilnahmebedingungen liefert die Plattform Textvorschläge, die natürlich wieder über das CMS geändert werden können.
Centauri unterstützt beim Aufbau von digitalen Vertriebsstrukturen, die die Tools des Partner-Bereichs optimal nutzen.
Download-Produkte
Während der Shop bereits lange neben physikalischen Produkten auch den Verkauf reiner Downloads und Mischprodukte anbietet, wurde für den Go Live eines Projekts für Audio-Downloads die Funktionen stark überarbeitet.
Eine passende App ermöglicht den Download und die Wiedergabe der Audio-Downloads inklusive intelligentem Nachladen von Inhalten und die Verwaltung in einer eigenen Bibliothek. Die App existiert parallel zur universellen BaseShop App und muss für projektspezifische Implementierungen gebrandet werden.
Durch die Verbindung zum Buchhandel in diesem Projekt wurden auch eine Reihe buchhandelstypischer Funktionen, wie das Vorbestellen von Produkten vor Veröffentlichung, die Suche nach Autoren und Verlagen und zahlreiche branchentypische Präsentationsmöglichkeiten im CMS ergänzt.
Für die Nutzung im Buchhandel und für Audio-Downloads wurden auch passende Schnittstellen zum VLB (Verzeichnis Lieferbarer Bücher) und großen Audio-Vertrieben wie BOOKWIRE und ZEBRALUTION implementiert, die durch umreiche Produktdaten eine vollständig automatisierte Artikelanlage bieten.
Obwohl die neuen Funktionen für den Audio-Download geplant wurden, können natürlich auch auch andere Produktarten, die sich als Download darstellen lassen, realisiert werden - z.B.
PDF Dokumente,
Softwarelizenzen,
Tickets, etc.
Unser Referenz für Audio-Downloads läuft unter www.audiamo.com
STRIPE als Zahlungsform
Millionen von Unternehmen aller Größenordnung nutzen STRIPE bereits, um Zahlungen zu akzeptieren. STRIPE integriert unter einem Dach zahlreiche Zahlungsformen wie Kartenzahlung, Bank, Paypal, elektronische Kartensysteme wie ApplePay, GooglePay, etc. unter einem Dach und ermöglicht es mit einer Integration und damit auch einem einzigen administrativem Backend das Thema Zahlung in allen Varianten (Verbuchung, Stornos, Steuerberechnung, Betrugsprävention, uvm.) abzuwickeln.
Aktuell unterstützen wir den STRIPE Checkout als alleinstehende Seite oder in einem kundenspezifischem Layout auch als eingebettete Komponente (Embedded Checkout) und die Nutzung von STRIPE Elements, um sicherheitsrelevante Zahlungsinformationen wie die Eingabe von Kreditkartendaten trotzdem in das eigene Layout zu integrieren.
Nach der Integration steuert der Shop-Betreiber die angebotenen Zahlungsformen einfach über das STRIPE Dashboard. Auch in Zukunft wird uns das Thema STRIPE noch beschäftigen, weil beispielsweise die Einbindung von automatischen Stornos von Zahlungen nach Auslösen eines Stornos bereits für Anfang 2024 eingeplant ist.
Mehr zu STRIPE gibt es auf www.stripe.at
Bulk API
Für die Anbindung an ERP Systeme stand bisher unsere ERP Proxy Komponente zur Verfügung, mit der aus dem Firmennetzwerk des Shop-Betreibers Daten an den Shop in der Cloud gesendet und Aufträge und Neuregistrierungen von dort abgeholt werden konnten. Die Proxy Komponente erlaubt auch das Hochladen von Bildern, Dokumenten, etc.
Läuft auch das ERP System in der Cloud ist der ERP Proxy jedoch unpraktisch, weil er auf lokal vorliegende Daten vertraut. Für solche Konstruktionen bietet der Shop optional die Möglichkeit Daten auch direkt an den Shop in Cloud über eine definierte API senden zu können.
Das API kann sowohl für Artikel und Kundenanlage, als auch zum Abholen von Bestellungen und Neuregistrierungen genutzt werden. Auch kaufmännische Konditionen wie Preislisten und Rabatte sind als Objekte im API vorhanden und auch Folge-Dokumente eines Auftrags wie Auftragsbestätigung, Lieferaviso und Rechnung können damit übertragen werden. Objekte können generell angelegt, aktualisiert und gelöscht werden und Zeitstempel an den Objekten ermöglichen die Eingrenzung auf neue bzw. kürzlich veränderte Objekte.
Im Gegensatz zu den bisher vorhandenen API Funktionen erlaubt das Bulk API aber immer den Zugriff auf Objekte außerhalb eines Kunden-Kontext (also alle neuen Bestellungen und nicht nur die Bestellung eines aktuell angemeldeten Kunden).
Technisch ist das API als REST Schnittstelle mit JSON Daten implementiert.
Nicht im Fokus des Bulk APIs sind Metadaten zur Anreicherung von Produktdaten z.B. von einem PIM, da dies bereits mit dem Launchbase API erfüllt ist.
Auf Basis des neuen Bulk APIs arbeitet die ERP Schnittstelle zu Microsoft Business Central von Business Data Solutions GmbH
Suchvorschläge
Unsere im vergangenen Monat eingeführte Sucharchitektur enthält nun auch die Elemente für Suchvorschläge beim Klick ins Suchfeld bzw. während des Tippens des Suchbegriffs. Die Suchvorschläge enthalten Anfangs die Top-Suchbegriffe/Top-Artikel für den Kunden bzw. ähnliche Suchbegriffe (abhängig von den bisher eingetippten Wortbestandteilen) passend zum bisher getippten Wort, dazu passende Produkte und Kategorien und wiederum dazu passende Marken/Hersteller, die dann mit einem Klick angezeigt werden können.
Aktuell werden die Suchvorschläge nur bei Benutzung einer externen Suchmaschine aufgefüllt, weil die interne Implementierung von Suchvorschlägen noch nicht die neue Sucharchitektur verwendet. Die Anpassung dazu ist Anfang 2024 geplant.
Sobald die interne Suchmaschine auch Suchvorschläge in die neue Architektur liefert, wird die Anzeige der Vorschläge wieder in das BaseShop Layout integriert.
Performance, Performance, Performance
Wie schon im November haben wir das Ende des Jahres für den Feinschliff bestehender Funktionen und die Verbesserung der Shop Geschwindigkeit benutzt.
Besonders die Preisberechnung wurde nochmals optimiert und benötigt nun im Schnitt nur mehr einen Bruchteil der ursprünglich benötigten Zeit. Dies ist vor allem in Shops mit umfangreichem Sortiment und kundenspezifischen Preisen für einen umfangreichen Kundenstamm entscheidend.
Weitere Optimierungen betreffen die Behandlung bestimmter Dateitypen und Adressen, die durch den Wechsel der Shop Software umgeleitet werden oder in Zukunft geblockt werden müssen. In bisherigen Softwareversionen wurden diese Fälle oft in eine umfangreiche Fehlerbehandlung inklusive Dokumentation für das Betriebsteam geleitet, wodurch Serverleistung und auch menschliche Arbeitskraft für die Behandlung von Altlasten blockiert wurden. Durch neue Regeln bei der Behandlung dieser Anfragen können viele Fälle auf äquivalente Funktionen der neuen Software umgeleitet oder zumindest in ein Schema kategorisiert und automatisch behandelt werden.
Rückblick auf November 2023
Viele Verbesserungen im Backend des Shops bringen speziell in großen B2B Shops Verbesserungen und für kundenspezifische Implementierungen des Checkout Prozesses neue Möglichkeiten.
Performance-Verbesserungen
Performance-Steigerungen an allen Ecken sind die wichtigsten Änderungen an unserer Shop-Engine im vergangenen Monat. Während Verbesserungen am Cache beim Neuladen und Aktualisieren von Teilen in allen Szenarien bessere Antwortzeiten bieten, wirken sich Optimierungen bei der Preisberechnung vor allem in B2B Szenarien aus, bei denen Kunden abhängig von ihrer Preisliste immer nur einen Teil des Sortiments sehen. Oft müssen für die Darstellung von Menüs oder Breadcrumbs bereits hunderte Kategorien mit tausenden Produkten durchgerechnet werden und die Optimierungen des vergangenen Monats machen diese Aufgaben um ein vielfaches schneller.
Weitere Optimierungen betreffen die Behandlung von Suchmaschinen Spidern, damit eine gut durchsuchte Seite trotzdem responsiv für menschliche Besucher bleibt. Bei starken Abrufen durch aktive Spider kletterte die Speicherauslastung des Shops beachtlich und hat damit die Funktion des Shops für Kunden beeinträchtigt. Eine Erkennung von Spidern bzw. eine getrennte Behandlung für bestimmte Dateitypen reduziert die Resourcenanforderungen deutlich.
Neue Möglichkeiten im Checkout Prozess
Das Frontend des BaseShops ermöglicht nun eigene Header/Footer für den Zahlungsprozess, die im allgemeinen reduzierte Navigations-Möglichkeiten aufweisen, um den Zahlungsprozess des Kunden nicht zu unterbrechen.
Typischerweise existiert dann nur noch ein reduzierter Header mit dem Logo und der Möglichkeit den Zahlungsvorgang abzubrechen. Ebenso wird der Footer auf rechtlich relevante Links, Logos von Zahlungsanbietern und Logos von Qualitätssiegeln reduziert.
Bisher wurde ein nicht angemeldeter Kunde nach Wahl der Zu Kasse-Schaltfläche auf den gleichen Anmeldebildschirm umgeleitet, der auch zum Einsteigen ins Kundenkonto oder vor Kundenkonto-bezogenen Aktionen wie Merkliste, gespeicherte Warenkörbe, etc. verwendet wird. Nun ist der Bildschirm mit einem getrennten Layout implementiert, dass speziell für den Beginn des Zahlungsprozesses optimiert werden kann.
Für kundenspezifische Implementierungen des Shops wurden die Backend-Funktionen vorbereitet, um Neukunden im Rahmen des Checkout Prozesses zu registrieren, neue Lieferadressen anzulegen und bei Gast Bestellungen ein Kundenkonto noch nach Abschluß der Bestellung nachzuholen. Diese Möglichkeiten werden in den nächsten Releases in die Baseshop Layouts integriert.
Rückblick auf Oktober 2023
In Zukunft werden wir am Ende jeden Monats die Weiterentwicklungen unserer Plattform nochmals zusammenfassen. Warum? Weil wir einerseits bemerken, das bereits vorhandene Funktionen nachgefragt werden, die in den Release Notes untergegangen sind. Andererseits wollen wir hier das Big Picture zeichnen und die eingeführten Funktionen in einen Kontext setzen.
Was also hat der Oktober gebracht?
Neue Such-Architektur
Bisher hat die Suche in der Hauptsache eine Liste von Produkten geliefert - entweder unter Nutzung der internen Shop Suchmaschine oder einem externen Cloud Service.
Auf das gefundene Ergebnis konnten dann vordefinierte Filter für Preis, Marke, Farben und Größen angewendet werden, um das Ergebnis einzuschränken. Die Filter waren jedoch im Layout fest vorgegeben und mussten im gesamten Umfang vorgedacht werden.
Sind in den Produktstammdaten Merkmale gepflegt (technische Daten, wie z.B. Speichergröße, Typ von Prozessor, usw.), sollte aber nach einer Vielzahl von Merkmalen gefiltert werden können.
Bei Nutzung von externen Suchmaschinen wie Findologic, deren Einbindung im letzten Monat stark erweitert wurde, wird als Suchergebnis weit mehr als eine Liste mit Produkten retourniert:
eine Liste zu den Produkten passenden Filtern,
verschiedene Filtertypen wie Farbauswahl, Schieberegler, Multiple Choice Auswahllisten,
zum Suchbegriff passende Contentseiten,
passende Artikelkategorien, Marken, uvm.
Die neue Sucharchitektur bildet diese Funktionen ab und verwendet für die Implementierung eine externe Suchmaschine wie Findologic - wenn vorhanden.
Ist keine externe Suchmaschine eingebunden oder kann einzelne Funktionen nicht anbieten, ist in der neuen Sucharchitektur eine Basisimplementierung vorhanden.
Damit sind- sofern in den Artikeldaten Merkmale gepflegt sind - ohne weiteren Aufwand Facettenfilter in Kategorie- und Suchfunktionen möglich. Ob sie tatsächlich angezeigt werden, legt der Parameter hidefilter fest. Der Standardwert blendet die Filter aus, da die Errechnung Performance-relevant sind.
Selbst bei kostenpflichtigen Diensten wie Findologic erfüllt die neue Such-Architektur zusätzliche Funktionen, da in B2B Shops meist nicht alle Artikel für alle Kunden sichtbar sind. Suchergebnisse, Filter, Kategorien, etc. des externen Cloud-Services werden in der neuen Architektur nochmals auf Sichtbarkeit für den Kunden gefiltert.
Ebenfalls innerhalb der neuen Architektur untergebracht ist das Caching für bereits einmal ermittelte Suchergebnisse. Damit können auch die hochwertigen Ergebnisse externer Suchdienste ohne weiterer Calls an externe Server bereitgestellt werden.
Findologic ist der erste Anbieter, der in die neue Such-Architektur integriert wurde. Damit wurde im Oktober der Anfang gemacht, der in den nächsten Monaten auch auf weitere Suchdienste ausdehnt wird.
Google Data Layer
Der Data Layer ist eine von Google definierte Struktur, in den Nutzungsdaten bereitgestellt werden können, die dann von anderen Plugins verarbeitet werden können.
Google definiert u.a. dafür bestimmte Event Typen innerhalb einer Seite und die Informationen, die dafür gemeldet werden sollen.
Mehr Information dazu unter https://developers.google.com/analytics/devguides/collection/ua/gtm/enhanced-ecommerce?hl=de#add
Nutzungsdaten können dann von Google Analytics oder anderen Tools verarbeitet werden.
Die ersten beiden Nutzungstypen, die an den Data Layer gemeldet werden, sind
Impressionen mit Produktdetails
Der Kunde hat sich die Dateilseite eines bestimmtes Produkts angesehen.
Käufe
Der Kunde hat einen Kauf abgeschlossen und Informationen zu den gekauften Produkten werden gemeldet.
Data Layer und der in Verbindung stehende Google Tag Manager müssen über das Script Feld im Modul Optionen / Grundeinstellungen des Admin Backends eingefügt werden.
Die einzelnen Meldungen an den Data Layer können über eigens dafür erstellte Module über das CMS in den Shop eingefügt und dabei parametrisiert werden. Die Module haben keine sichtbaren Auswirkungen innerhalb der Seite, fügen aber die notwendigen Javascripts in die Seite ein.
Diese Art der Implementierung ermöglicht es, den Umfang der Nutzung des Data Layers ohne Eingriff in den Sourcecode der Seite zu steuern bzw. sie gegen ein anderes Marketing Tool ganz oder teilweise auszutauschen.
In den nächsten Wochen werden weitere Module in den Funktionsumfang aufgenommen, mit dem weitere Events an den Data Layer gemeldet werden können.
Unsere letzten Releases
Die Software entwickelt sich im 2-4 Wochen Intervall weiter und wird vom Betriebsteam auf der Cloud Plattform zunächst in die TEST und eine Woche später in die PROD Installation aller laufenden Shop-Instanzen ausgerollt. Hier sind die Detail-Änderungen, die zwischen den Softwareversionen stattgefunden haben.